Rechtssicherheit
Der Hemmschuh in den meisten Geschäftsleitungen ist nicht die Technik. Es ist die Frage, wer für das einsteht, was die KI gesagt hat.
Ein KI-Agent ist keine juristische Person. Nach schweizerischem und europäischem Recht ist er ein Werkzeug, und ein Unternehmen wird durch die Erklärungen seiner Werkzeuge gebunden — ähnlich wie eine Bank durch ihren Geldautomaten. Das ist gefestigt, und genau deshalb zählen die Leitplanken mehr als das Modell.
Die meisten Diskussionen springen sofort zu Smart Contracts und automatischen Preiskorridoren. Irgendwann nützlich, aber sie überspringen die Frage, die ein Jurist zuerst stellt: Kannst du zeigen, was gesagt wurde, gegenüber wem, auf welcher Grundlage und wer es autorisiert hat?
Das ist ein Beweisproblem, bevor es ein Automatisierungsproblem ist — und es ist heute lösbar. Deshalb löst dieses Produkt zuerst dieses Ende.
Wie das in der Praxis aussieht
Standardmässig verspricht der Twin nie einen Preis, einen Termin oder eine Kondition. Er gibt unverbindliche Orientierung und verweist an dein Team. Nichts kann als verbindlich protokolliert werden, solange die Inhaberin es nicht ausdrücklich aktiviert hat.
Verträge werden von einer namentlich genannten Person mit ausdrücklicher Zustimmung unterzeichnet. Der Server erfasst Zeitpunkt, IP-Adresse, Browserkennung und die E-Mail-Adresse — nichts davon wird vom Client übernommen.
Der Vertragstext wird mit SHA-256 gehasht, und die Unterschrift ist an diesen Prüfwert gebunden. Die gegenzeichnende Partei sendet den Prüfwert zurück, der ihr angezeigt wurde — niemand kann etwas anderes unterschreiben als das Gelesene, und Konditionen lassen sich nicht unter einer Unterschrift hervor ändern.
Das Aussagenregister hält jede Antwort nach aussen fest, mit Zeitstempel und Quellenangabe, und exportiert als JSON für deine Ablage.
Was heute stimmt
Diesen Abschnitt gibt es, weil die meisten Seiten in diesem Feld keinen haben. Beide Spalten werden gegen die Statusliste des Produkts gepflegt, nicht vom Marketing geschrieben.
- Verbindlichkeitsstufen, verbindliche Aussagen standardmässig aus
- Elektronische Unterschrift mit Name, Zustimmung, Zeitstempel, IP und Browserkennung
- Konditionen per SHA-256 eingefroren; die Gegenzeichnung prüft denselben Wert
- Aussagenregister, exportierbar
- Schweizer Recht und Gerichtsstand im Rahmenvertrag festgehalten
- Es ist eine einfache elektronische Signatur, keine qualifizierte (QES). Für Dienstleistungsverträge nach Schweizer und EU-Recht genügt das in der Regel, für formbedürftige Verträge nicht.
- Es gibt keine automatischen Preiskorridore und keine Ausgabenlimits, innerhalb derer ein Agent abschliessen dürfte.
- Die Vertragsvorlagen sind für den eigenen Gebrauch der Plattform geschrieben und nicht von externen Anwälten geprüft. Lass sie von deiner Seite lesen, bevor du im grossen Stil darauf baust.
Prüf es an deiner eigenen Webseite
Der kostenlose Twin-Check liest deine Seite so, wie ein KI-Assistent es täte, und sagt dir, was er über dich beantworten kann und was nicht. Ohne Konto.
Fragen, die wirklich gestellt werden
Es handelt sich um eine einfache elektronische Signatur: ausdrückliche Zustimmung plus getippter Name, dazu Zeitstempel, IP und ein Prüfwert des exakten Textes. Für Dienstleistungsverträge nach Schweizer und EU-Recht ist das in der Regel gültig, da keine besondere Form vorgeschrieben ist (Art. 11 OR). Formbedürftige Verträge brauchen eine qualifizierte Signatur — das ist dies nicht.
Verbindliche Aussagen sind aus, solange du sie nicht aktivierst — standardmässig wird also nichts als Zusage dargestellt. Im Aussagenregister kannst du genau belegen, was auf welchen Quellen gesagt wurde.
Heute nicht, und wir sagen das lieber, als etwas anderes anzudeuten. Der Agent bereitet vor, ein Mensch unterschreibt. Automatische Limits ergeben erst Sinn, wenn Agenten unbeaufsichtigt abschliessen — und dort ist die Technologie ehrlicherweise nicht.